Sonntag, 14. Juni 2009

1400 Meter

Nur damit ihr Euch mal eine Vorstellung davon machen koennt, wie steil das hier die 15 Km hoch geht, habe ich mal die Strasse zwischen zwei Baeumen fotografiert. Die wachsen naemlich auch hier gerade in den Himmel.
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GBI Fans

A lot of fans alonside the route! Good to see that we are being watched ;-)

Go GBI, go!

4,5 Km

Und 350 Hoehenmeter. Airolo wird immer kleiner. Ich weiss mittlerweile, warum man angefangen hat, die Strassen DURCH den Berg zu bauen!
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Die Schneegrenze ist erreicht!!!

Noch 10 km

Ok, noch zehn Kilometer und die Tour wird zur Kaffeefahrt.

Geschafft

Das habe ich bereits geschafft. Da unten sieht man - gaaanz klein - den Bahnhof von Airolo, wo wir ungefaehr gestartet sind. Sind bis jetzt 2 Km. Ich hoffe die Bilder floessen Euch soviel Ehrfurcht ein, wie mir Angst. Nur noch 13...
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Mittagspause

Ich schaetze zwar, das Wort "Mittag" muss da etwas grosszuegig definiert werden, aber irgendwo da oben werde ich mein echtes Gipfelbier trinken. Gleich geht's los, sogar etwas frueher als geplant. Und es ist doch tatsaechlich unter 20 Grad. Zumindest im Schatten. Nach oben hin wird mir zwar waermer, aber die Luft kuehler.

Go Willi go...
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Brueder!

Diese zwei Jungs habe ich gestern beim Anstieg zum St. Gotthard kurz vor Airolo getroffen. Endlich zwei andere Bergschnecken. Mal schauen, we're schneller oben ist.

Ist jetzt sieben Uhr, wenn ich um neun los komme, ist alles super. Fruehstueck gibt es nicht, weil das Hotel fuer's Fruehstueck auf der anderen Seite des Tals ist. Zusaetzliche Hoehenmeter werde ich mir heute sparen. Jajajajajajaja, ich weiss, Fruehstueck ist die wichtigste Mahlzeit des Tages! Geschenkt. Ich braeuchte zwei Stunden dafuer, das ist es nicht wert, wird schon langsam wieder warm. Habe noch Suessigkeiten und O-Saft, ist auch ein super Start in den Tag.

Ich bin wirklich gespannt, wie der erste Teil wird, nachdem ich gestern schon so voellig daneben lag, wage ich heute keine Prognose. Hauptsache es regnet nicht, das faende ich doch doof. Bisher sieht es nicht so aus.

Und nun muss ich langsam los, sachen packen und vorberiten, die anderen Bergschnecken warten nicht, und ich will auf jeden Fall vor denen oben sein.

Bis spaeter

Ingo
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GBI 2.0

Hallo aus dem italenischen Teil der Schweiz.

Der zweite Tag unserer Tour begann sehr einfach. Die ersten 60 Km waren sehr flach. Danach begann allerdings der Aufstieg um ca. 1000 Höhenmeter (nur 30 km). Von diesem Punkt an war nicht mehr die Entfernung zum Ziel von Interesse, sondern die Höhenmeter zum Ziel.

In kleinen Gängen und langsamen Tempo erreichten wir gegen 20 Uhr Airolo - ca. 30 Km vor dem Sankt Gotthard. Nun sitze ich hier in der Dunkelheit und mir ist kalt. Die Temperatur hier oben hat ganz schön nachgelassen, zumal wir heute wieder den ganzen Tag 30 Grad hatten. Zur Abkühlung haben wir uns heute unterwegs die Füsse in reissenden Flüssen gekühlt. Das Wasser ist extrem kalt, da dies Schmelzwasser ist - lang hält man es dort nicht aus. Jeder zweite Berg hier oben hat noch Schnee auf der Bergspitze.

So, werde mich nun zu den anderen schlafenden Teilnehmern im Bunker gesellen. Mal sehen, ob ich diese Nacht bei dem ganzen Geschnarche ein Auge zu machen kann.

Morgen Abend bericht ich euch dann, so Gott will, von unserer Sankt Gotthard-Überquerung bzw. der riskannten Abfahrt. Ihr wisst, wie Ihr mich bzw. meine Beiträge finden könnt.

Gruss aus Airolo an alle, die mich kennen und
die mich bei dieser Mission unterstützen,

Dirk

Die letzten zwei Tage

Es hat etwas gedauert bis zu diesem Eintrag. Das hat Gründe.

Die gestrige Etappe starteten wir gegen 10 Uhr in Mailand vom Headquarter von Vodafone Italien, wo uns der Head of HR verabschiedete. Bei sonnigen 32 Grad im Schatten (in der Sonne 53 Grad) bewegten wir uns teilweise nur schleppend auf der ersten Tagesetappe in Richtung 
Chiasso. Von dort ging es auf Schweizer Seite zum Tagesziel Bellinzona. Bilder vom Abendessen am Luganer (?) See konnte ich gestern noch posten. Von dort waren es noch etwa 40 Kilometer, auf der und das GPS leider immer wieder auf den falschen Weg führte. Lange Rede kurzer Sinn... angekommen sind wir in Bellinzona gegen 1 Uhr.

Heute morgen habe ich mich entschieden, die heutige Etappe nicht zu fahren. Schließlich steht morgen (eigentlich schon heute) der Aufstieg zum Sankt Gotthard an. So konnte ich heute den Stress der Begleitfahrzeuge erleben, die neben der Gepäcklogistik auch noch die Organisation mit den Unterbringungen und vor allem das Einsammeln der Fahrer managen. Ein Dickes Lob an dieser Stelle mal für unsere Fahrer der Begleitfahrzeuge. Dankeschön! Die werden es morgen (eigentlich schon heute) nicht leichter haben.

So, ich gönne mir noch ein bisschen Ruhe und dann geht's los. Gute Nacht.